Donnerstag, 1. November 2012

Georgien 2012
Erstmals nach der Wiederherstellung der Unabhängigkeit (1991) kam es zu einem demokratischen Machtwechsel in dem kleinen Kaukasus-Staat. Wie sich die neue Regierung um B. Iwanischwili verhalten wird - was sie tut oder unterläßt, ob wie evtl. in alte (korrupte) Zeiten während Schewardnadze zurückfällt oder die Reformen Saakaschwilis fortführt und das Land weiter demokratisiert - das kann man nun noch nicht sagen. Chatschapuri essend, Wein trinkend - kann man nur abwarten und hoffen, das mehr Arbeitsplätze entsehen, die die Bevölkerung auch ernähren und gerecht bezahlt werden. Das die Infrastruktur weiter ausgebaut wird, das es friedlich bleibt und die Georgier ihre Identität nicht verlieren, das man weiterhin unangemeldet bei den Nachbarn vorbeischauen kann, das bei Feiern weiterhin fröhlich Gaumard-schossss gerufen wird und sich die Lage weiter in Richtung einer stabilen Demokratie westlichen Zuschnitts normaliert. Eine Mitgliedschaft in der EU - so die aktuellen Sicht (mit Blick auf die gewaltigen Finanz- und Wirtschaftsprobleme der EU) erscheint nicht sonderlich attraktiv. Evtl. findet Georgien andere Wege. - Viel Glück - bewri bedniereba Sakartwelo. -

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